2.2. Fütterung

Um ein optimales Wohlbefinden der Tiere zu gewährleisten ist es wichtig, daß ihnen eine vollwertige Nahrung, bestehend aus Frischfutter, Rauhfutter und Trockenfutter zu Verfügung gestellt wird.
Als Frischfutter eignen sich Möhren, Äpfel, Futterrüben, rote Rüben, Kohlrabi, Chicorée u.v.m. als Winterfutter, Gras, Löwenzahn, Eisbergsalat, Tomaten, Gurke usw. als Sommerfutter.
Bitte immer nur soviel füttern, wie in kürzester Zeit gefressen wird; alte, verderbliche Reste sind regelmäßig zu entfernen. Unter Rauhfutter versteht man getrocknetes Heu (niemals verschimmeltes), welches immer in großen Mengen zur Verfügung stehen sollte.
Im Angebot des Trockenfutters findet man die unterschiedlichsten Zusammensetzungen. Zu beachten ist, daß das Futter nicht zu viel Fett enthält, denn die Meerschweinchen können einen zu hohen Fettgehalt nicht verarbeiten und setzen nicht nur "Rollen" an, sondern das Fett lagert sich auch unmerklich in der Leber ab und die Tiere können an Verfettung sterben.
Auch eine Futterzusammenstellung mit zuviel bunten Bestandteilen ist auf Dauer unzureichend, denn diesem Futter fehlen oft wertvolle Bestandteile wie Ballaststoffe und Getreide.
Sehr bewährt unter Züchtern haben sich folgende Produkte :

Zugaben von Erbsenflocken, getrockneter Petersilie, Sonnenblumenkernen sowie auch von Leinöl in minimaler Dosierung werden von den Meerschweinchen gerne angenommen und bereichern die Nahrung um ein vielfaches.
Wichtig bei der Fütterung ist, daß regelmäßig, am besten zweimal täglich, gefüttert wird. So kann man z.B. morgens Möhren, Äpfel und Heu füttern, abends Trockenfutter, Grünfutter und Heu.