Glatthaar:Das Glatthaarmeerschweinchen kam bereits im 16. Jahrhundert aus Südamerika nach Europa. Es hat ein kurzes, glattes Fell, die Haare sind dicht und liegen eng am Körper an. Sie erreichen eine Länge von 17 bis 18 Millimeter. Der Kopf hat eine runde Nase. Der Körper sollte von den Schultern bis zur Hüfte gleich breit sein. |
Satin-Glatthaar weiß |
Schopf (z.B. American Crested):Das Schopfmeerschweinchen wurde erstmals in Nordamerika gezüchtet und kam 1972 über Kanada nach Europa. Es ist ein Glatthaarmeerschweinchen mit einem Schopf auf dem Oberkopf (Wirbel), zwischen Ohren und Augen, der einen zentralen Mittelpunkt hat. |
American Crested in Schwarz |
Rosetten:Das Rosettenmeerschweinchen war schon 1886 in England bekannt. Tiere mit dieser Fellstruktur tragen zu Rosetten geformte Haarwirbel, und zwar vier Rosetten um das Hinterteil herum, vier in einer direkten Linie entlang des Körpers, zwei auf der Schulter und eventuell zwei an der Nase. Die zwischen den Rosetten entstandenen Kämme sollten so aufrecht wie möglich stehen. Das Fell sollte sich harsch anfühlen. |
Rosette in Farbe "Brindle" |
Rex:Diese Mutation trat 1919 zum ersten Mal auf. Es handelt sich hierbei um ein Glatthaarmeerschweinchen mit gekräuseltem Fell. Das krause Fell soll maximal 13 Millimeter lang sein und auf Berührung elastisch reagieren. |
Rex in Schildpatt-Weiss |
Teddy:Ende der 60er Jahre trat in Kanada ebenfalls eine Mutation mit gekräuseltem Haar auf, die wie auch beim Rex durch ein rezessives Gen verursacht wird. Die Teddys haben ein weicheres Fell als die Rexmeerschweinchen und im Gegensatz zu ihnen auch eine gekräuselte Bauchbehaarung. Die Felllänge beträgt ca. 2 cm. |
Teddy in Schoko-Rot-Weiss |
Schweizer Teddy:Das Schweizer Teddy ist eine eigenständige Mutation, die nach heutigen Erkenntnissen wahrscheinlich aus einem Wurf von Crested-Tieren entstanden ist. Das ca. 6 cm lange, gekräuselte Fell vererbt sich rezessiv gegenüber anderen Rassen. Die Schweizer Teddys sind eine der jüngsten Meerschwein-Rassen. |
Schweizer Teddy in Silberagouti-Weiss |
Sheltie:Das Sheltiemeerschweinchen ist ein Langhaartier ohne Wirbel. Das Fell sollte lang (bodenlang), dicht und seidig sein. Um dies zu gewährleisten ist regelmässige Fellpflege sehr wichtig - wie übrigens bei allen Langhaartieren. Die Kopfbehaarung des Sheltie ist kurz, erst zwischen den Ohren und an den Backen beginnt das Haar länger zu werden. |
Sheltie in Schildpatt-Weiss |
Coronet:Das Coronet ist ein Sheltie mit einem Schopf auf dem Oberkopf zwischen Augen und Ohren, der einen zentralen Mittelpunkt hat. Die sogenannte Krone ist kreisrund, genauso wie beim Schopfmeerschweinchen. |
Coronet in Rot-Weiss |
Peruaner:Der Peruaner ist ein Langhaarmeerschweinchen mit zwei Hüftrosetten und einem Pony, der ins Gesicht fällt. Die lange, glänzende Behaarung fühlt sich seidig, weich und voll an. |
Peruaner in Rot |
Texel:Texelmeerschweinchen werden erst seit Mitte der 80er Jahre gezüchtet, und zwar aus ihren Vorfahren Sheltie und Rex. Es sind Langhaarmeerschweinchen mit Locken. Die Haare fallen rechts und links in einem Mittelscheitel. Die Schleppe kann bis zu 18 cm lang werden. |
Texel in Schildpatt-Weiss |
Merino:Merinos sind Texelmeerschweinchen mit einem Schopf auf dem Oberkopf zwischen Augen und Ohren. Sie gehören zuchtgeschichtlich zu einer der jüngsten Rassen. |
Merino in Rot-Weiss |
Alpaca:Das Alpaca ist ein Peruaner mit lockigem Fell. Es besitzt zwei Hüftrosetten und einen Pony. Da das Alpaca-Meerschwein von allen Tieren die intensivste Pflege benötigt, wird diese Rasse kaum noch gezüchtet. |
Alpaca in Rot |
Angora:Das Angora ist auch als peruanisches Seidentier bekannt gewesen, gilt aber heute als Peruaner mit mehr als zwei Rosetten. Diese Tiere sind im Bundesdeutschen Verbandsstandard für Rassemeerschweinchen nicht vertreten, daher kann ich mich zu weiteren Details nicht äußern. Nach langer Durststrecke habe ich nun auch ein Bild eines Angora, vielen Dank an Martina ! |
Angora in Rot-Weiß |